Herold- Artikel
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Herold Nr.4/09

Eine Million Menschen
werden in Deutschland über Tafeln mit Lebensmitteln versorgt, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, so weit ist es in unserem „reichen“ Land gekommen!
Und viele Menschen schämen sich,dorthin gehen zu müssen, obwohl sie vielleicht gerade von denen entlassen worden sind, die jetzt die Nase rümpfen und häufig immer noch behaupten, Jeder könne Arbeit bekommen, wenn er nur richtig wolle! Und von der Regierung werden sie durch Gesetze als „Sozialschmarotzer“ drangsaliert und teilweise mit Kürzung oder sogar Streichung aller Hilfen bestraft, so dass sie in Obdachlosenunterkünften enden. Dazu die Statistik der BundesAnstalt im Januar 2009: 5.794 Millionen “Arbeitslosengeld-Empfänger/innen” (Alg und Alg II). 5.666 Millionen Arbeitsuchende, darunter 3.489 Arbeitslose. Sogar Menschen mit einem Vollzeitjob müssen zusätzlich unterstützt werden, weil ihre Hungerlöhne nicht zum Leben reichen! Und so können sie nicht genug Renten-Beiträge zahlen und sind im Alter erst recht auf Hilfe angewiesen.
Das Nettogeldvermögen in Deutschland verdreifachte sich von 1991 bis 2007 auf über 3.017 Mrd. €, mit Immobilienwerten sogar auf über 8.000 Mrd. €. Allerdings war dieses Vermögen immer ungleich verteilt. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Das obere Zehntel der Bevölkerung konnte dank Steuergeschenken seinen Anteil am Netto-Vermögen von 57,9 % auf 61,2 % erhöhen. Während 27 % der Bevölkerung so gut wie gar kein Vermögen haben, verfügen allein die obersten ein Prozent, also die Superreichen, über 25 % des Gesamtvermögens, also ca. 2.000 Mrd. €.!!!
Jetzt hat unter dem Motto „Rente muss zum Leben reichen“ der DGB eine Kampagne zur Stärkung der solidarischen Alterssicherung in Deutschland gestartet. Die Ursachen der drohenden Altersarmut sollen, aufgezeigt werden und die Politik soll dazu die notwendigen Reformen rasch auf den Weg bringen. „Millionen Menschen droht morgen Altersarmut, weil sie heute mit Hungerlöhnen abgespeist werden und gleichzeitig die Rentenleistungen um bis zu 25 Prozent gekürzt worden sind.
Altersarmut ist also eine Folge politischer Fehlentscheidungen und der ‚Geiz-ist-geil-Mentalität’ der Arbeitgeberseite.
Deshalb fordert der DGB einen politischen Kurswechsel für mehr Sicherheit im Alter“. „Die Gesetzliche Rentenversicherung ist absolut alternativlos. Das Problem ist aber, dass die Rentenleistungen massiv gekürzt worden sind und die Kosten für die Altersvorsorge durch die Teilprivatisierung einseitig auf die Beschäftigten verschoben werden“. Dabei werde bewusst verschwiegen, dass die – stets mit der demographischen Entwicklung begründeten – Rentenkürzungen einzig und allein die Arbeitgeber entlasten sollen und sogar die Werbung für die Privatrente aus den Mitteln der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt wird und davon nur die Versicherungskonzerne profitieren.
Übrigens - Gigantische Bonuszahlungen trotz Finanzkrise: Die Wall Street schüttete für 2008 Jahresprämien von insgesamt 18,4 Milliarden Dollar an die Beschäftigten der Branche aus - nach Angaben des staatlichen Rechnungsprüfers ist das die sechsthöchste Summe aller Zeiten.
Und noch etwas: Shell macht trotz Krise 23 Milliarden € Gewinn. Trotz gesunkener Erdölpreise hat der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell 2008 seinen Jahresgewinn erneut deutlich gesteigert und die Dividende erhöht. Der Jahresgewinn stieg laut Konzernangaben im Vergleich zu 2007 um 14 Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar (23,7 Milliarden Euro) - ein europäischer Rekord auch im Vergleich zu Konzernen anderer Branchen.
Und auch das noch: Die Missbrauchsquote bei Hartz!V- Empfängern liegt bei 1-3%, aber die Zahl der durchschnittlichen tatsächlichen Ergebnisse der Steuerfahndung beträgt für Gesamt-Deutschland rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr, während der Chef der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Dieter Ondracek das Gesamtvolumen des Delikts auf 30 Milliarden Euro im Jahr schätzt - bei einem Anteil von etwa 30 Prozent der Deutschen, die bei der Steuererklärung schummeln bzw. betrügen.
Warum ich das Alles hier schreibe?
Damit Sie erfahren, das es viel mehr Informationen gibt, als in gewissen Zeitungen stehen und sie nicht einfach für dumm verkauft werden können!
Schauen Sie mal auf meine Webseite, wo Sie noch mehr Informationen bekommen können: www.gruene-gabi.de
Denn nur wer informiert ist, kann etwas ändern!
heute schon – für Morgen und Übermorgen!

Gabi Hiller Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
Mit Wünschen und Anregungen können Sie sich gerne an mich wenden:
Tel.: 05101-991284 oder hallo@gruene-gabi.de
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine Winterpause ist beendet - nun werden Sie hier und im Herold wieder Beiträge von mir finden. Einige Menschen haben sie wirklich schon vermisst, das freut mich natürlich sehr.
Die vergangenen Monate der Finanzkriese haben vielen von uns große Sorgen bereitet und das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Auch deshalb müssen wir die Augen und Ohren offen halten und uns überall informieren, um die Auswirkungen für uns und unsere Nachkommen vielleicht in Grenzen halten zu können.

Gabi Hiller Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN

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Herold Nr.23/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
haben Sie schon mal demonstriert?
Ich meine damit, sich friedlich in einer Gruppe für oder gegen eine Sache einsetzen! Weil es anscheinend keine andere Möglichkeit gibt, um EntscheidungsträgerInnen darauf aufmerksam zu machen, dass etwas schiefläuft. Weil Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Dingen Gehör finden wollen oder auch ein Zeichen setzen wollen für Solidarität und Anteilnahme! Dazu gehören für mich Kranzniederlegungen an Gedenkstätten ebenso wie Kundgebungen zur Reichs- Progromnacht, Mahnwachen für den Frieden, Veranstaltungen zum 1. Mai und Proteste gegen Schließungen, Industrie- Anlagen oder Truppen- Übungsplätze in Naturschutzgebieten, Gen- Food, Atomkraft und unsinnige Bauvorhaben mit tiefgreifenden Einschnitten in unsere Umwelt.
Nicht Alles, was von Behörden und Regierungen angeordnet oder durchgesetzt werden soll, empfinden die "Normalbürger" als sinnvoll und wehren sich dagegen. Ich habe großen Respekt vor jedem Menschen, der "demonstriert", dass er eine eigene Meinung hat. Aber dass muss auch einhergehen mit dem Respekt der " Demonstranten" vor der Meinung und dem Eigentum des Andersdenkenden!
Wer sich schon von zu Hause aus einsetzen will, findet im Internet viele Aktionen, die es wert sind, sich zu beteiligen und immer öfter haben sie auch große Wirkung. So kann Jeder schon mit seiner Unterschrift unter eine Protest- Mail "demonstrieren", dass Gesetze oder Vorhaben auch mal mit dem gesunden Menschenverstand geprüft werden müssen. Und man kann viele Menschen ganz einfach aufmerksam machen. Wenn Sie Anregungen brauchen - ich helfe Ihnen gerne!
Und hier noch etwas zum Nachdenken:
Minijobs und Leiharbeit ersetzen reguläre Stellen
Die Zahl der Vollzeit-Stellen ist innerhalb von zehn Jahren um 1,5 Millionen gesunken. Stark gestiegen - und zwar um 2,6 Millionen sind Minijobs, Leiharbeit, befristete Stellen und Teilzeitstellen mit 20 oder weniger Wochenstunden.
Es sind also viel mehr "Jobs" entstanden, als Vollzeitstellen verschwunden sind. aber die Zahl der geleisteten Stunden ist zwischen 1997 und 2007 praktisch gleich geblieben. Das Bundesamt für Statistik folgert daraus, dass das gleiche zeitliche Volumen an Arbeit auf mehr Beschäftigte umverteilt wurde. Minijobber und Zeitarbeiter sind oft schlechter bezahlt als Vollzeitkräfte. Außerdem sind ihre Stellen häufig unsicherer.
Der Anteil dieser "Jobs" an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer ist von 18 auf 26 Prozent gestiegen. Die meisten davon sind Frauen, nämlich 71 Prozent. Die Zahl der Zeitarbeiter hat sich mehr als verdreifacht
Ich möchte noch einmal auf meine Bantam-Mais- Aktion vom Mai diesen Jahres hinweisen, als ich auf dem Marktplatz Samentüten verteilte: Wer mir Fotos von seinen Maispflanzen schickt, ist bei der Verlosung einer Solar- Taschenlampe dabei. So kann die Kraft der Sonne nicht nur dem Mais, sondern auch der Erleuchtung dienen und Energie gespart werden!

Heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.22/08

35 + 5 =
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
was bekommen wie bei der Rechnung heraus?
richtig: Ein Hallen- und Freibad und seinen Förderverein!
Unser pab wird Anfang November 35 Jahre alt und der Verein, der das Bad nach der Übernahme durch einer Betriebsgesellschaft unterstützt, wird auch schon 5 Jahre alt!
Das dieses am 8. November gefeiert werden kann, ist langer zäher Arbeit von Rat, Verwaltung, interessierten Bürgern und den jetzigen Betreibern vor 5 Jahren zu verdanken. Damals wurde schon gefordert, das Bad zu schließen - aber wir GRÜNE regten die Bildung einer Arbeitsgruppe an, und so kam es glücklicherweise doch nicht dazu. Und in letzter Zeit hören wir immer wieder gute Nachrichten: Der Wasserverbrauch wurde geringer, Anlagen modernisiert und der Energieverbrauch gesenkt. Und bei Ökoprofit steht das Bad auch gut da. Das ist auch durch die Hilfe des Fördervereins "Rettungsring" möglich, der mit Rat und Tat und Geldmitteln zur Seite steht. Viele gelungene Veranstaltungen hat es in den vergangenen Jahren dort schon gegeben und weitere sind geplant.
Wenn Sie nicht sowieso regelmäßig schwimmen oder in die Sauna gehen, sehen Sie sich doch das Bad am "Tag der offenen Tür" einmal genauer an.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, was engagierte Bürger zusammen mit Rat und Verwaltung für ihre Heimatstadt schaffen können!
Und es gibt sicher noch einige andere Projekte, um die wir uns alle gemeinsam kümmern sollten...

Heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.20/08

Atomkraft ist sicher,...
sauber, emissionsarm, effektiv, preiswert, unverzichtbar ... und da war doch noch was? Ach ja,: Die Erde ist eine Scheibe!
sicher: - die paar kleinen Störfälle in den letzten Jahren waren doch nicht so schlimm, wird behauptet! Leider werden der Öffentlichkeit nicht alle Informationen zugänglich gemacht und es werden gezielt Falschmeldungen veröffentlicht, um Bürgerinnen und Bürger in Sicherheit zu wiegen! - die Atomaufsicht hier in Niedersachsen hat z. Bsp. bei Asse auf ganzer Linie nicht nur versagt, sondern auch nur auf massiven Druck der Öffentlichkeit Informationen preisgegeben, wenn auch sicher nicht vollständig! - wenn in anderen Ländern unsichere Reaktoren stehen, kann uns ein Störfall auch betreffen! - zudem ist kein AKW gegen Flugzeugabstürze oder terroristische Angriffe gesichert.
sauber: nur der Abfall daraus ist extrem dreckig und gefährlich und zwar für viele Tausend Jahre!
emissionsarm: nur werden bei der Uranförderung reichlich Emissionen erzeugt, ungefähr 6 x soviel wie bei Windstrom und sogar mehr als durch ein modernes Gas- Kraftwerk mit Wärmeauskopplung.
effektiv: aber nicht einmal die Hälfte der eingesetzten Energie wird in Strom umgesetzt, die entstehende Wärme heizt zusätzlich unsere Atmosphäre und Flüsse auf!
preiswert: Wenn man die Subventionen für Forschung und Bau von AKWs nicht hinzu rechnet (siehe Drucksache 16/10077 vom 01. 08. 2008 Deutscher Bundestag - Kopie können Sie von mir bekommen!) und wenn die Gewinne für eine alte, abgeschriebene Anlage von 1 Mio. € am Tag von den Konzernen gerechter mit ihren Kunden geteilt würden! Der Einsatz einer Energiesparlampe würde der Durchschnittsfamilie im Monat mehr einsparen als 8 Jahre Laufzeitverlängerung, aber den Konzernen würde das bis zu 10 Mrd. € Zusatzgewinn pro Jahr einbringen. Und: Deutschlands Atomruinen haben uns Steuerzahler bisher über 14 Mrd. € gekostet, aber es wird noch mehr werden! Nähere Angaben zu den Kosten finden Sie unter: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3393
unverzichtbar: Im Jahr 2006 waren einmal gleichzeitig 6 AKWs in Deutschland abgeschaltet, auch auf Grund von Störfällen, trotzdem wurde noch Strom ins Ausland geliefert! Sogar das Öko-Institut und das Umweltbundesamt meinen, daß in 2020 trotz Atomausstiegs ein Überschuss an Stromerzeugungskapazitäten bleibt! Und: nur 2,5 % des Endenergiebedarfs weltweit liefern die AKWs! Die regenerativen Energiequellen (Sonne, Wind, geothermische Erdwärme...) spenden ihre Energie kostenlos und nach menschlichen Ermessen unbegrenzt. (fünf Milliarden Jahre) Mit anderen Worten: es ist weltweit ausreichend Energie vorhanden, welche nur richtig genutzt werden muss.
Und ich möchte an die Folgen des bisher größten Reaktorunfalls in Tschernobyl vor 22 Jahren erinnern: Tausende Menschen sind gestorben, Millionen dauerhaft geschädigt und in der Todeszone singt bis heute kein Vogel - weil im verstrahlten Boden kein Käfer oder Wurm leben kann. Das Vogelzwitschern können wenigstens die Kinder erleben, die jedes Jahr ein paar Wochen auch in unserer Gegend in Gastfamilien Freude und Gesundheit tanken.
Ich möchte nicht erleben, dass Ihren und meinen Kindern und Enkeln so etwas zustößt!
Und deshalb werde ich mich mit den anderen GRÜNEN wo es geht gegen AKWs, Laufzeitverlängerungen für alte Schrottmeiler, Bereicherung von Energiekonzernen auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger und Ignoranz von Entscheidungsträgern wehren!

Heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.19/08

Reden wir doch mal...
über Pattensen!
Unsere Stadt mit ihren Ortsteilen hat viel zu bieten, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wir haben viele schöne alte Häuser und ein paar Neubaugebiete, in denen es sich gut leben lässt! Das Meiste zum Leben bekommen wir mit kurzen Wegen, aber auch die Bus- Anbindung und Auto- Verbindungen nach Springe, Hildesheim oder Hannover sind gut!
Wir haben alle Schulen am Ort, Kindergärten und Horte, Senioren- Wohnstifte und ein Mehrgenerationen- Haus in denen vielfältige Angebote wahrgenommen werden können! Die Gastronomie wird verschiedenen Wünschen gerecht und viele interessante Veranstaltungen werden von Einheimischen und Gästen von Nah und Fern besucht!
Ein Schwimmbad bietet das ganze Jahr über in Hallen- und Freibad beste Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Gesunderhaltung für Klein und Groß und das andere in Jeinsen bietet zahlreiche Kurse an! Wir haben Sportanlagen und viele aktive Vereine und sogar ein Ruder- Weltmeister und ein berühmter Bundesliga- Fußballer kommen aus Pattensen!
Unser Gewerbegebiet entwickelt sich weiter und viele Firmen haben sich hier schon angesiedelt!
Wir haben eine langjährige rege Städtepartnerschaft, aus der sich Freundschaften entwickelt haben und es gibt ganz tolle Wanderwege rundum! Wir haben die 7 Weltwunder und ein Schloss steht auf unserem Gebiet! Auch eine Musical- Europa- Premiere hatten wir schon! Agenda21- Gruppen und viele, viele Ehrenamtliche helfen hier, das Leben zu verbessern! Pattensen hat also Einiges zu bieten!

Merkwürdigerweise wird das in der Öffentlichkeit aber anscheinend gar nicht so wahr genommen und wer manche Zeitungsberichte und Leserbriefe liest, bekommt ein ganz anderes Bild.
- Warum wird nicht auch mal gelobt, was hier so Alles auf die Beine gestellt wird?
- Warum geben wir nicht mal ein wenig an mit all unseren schönen und guten Dingen ?
- Warum machen wir nicht alle Reklame für unsere öffentlichen Einrichtungen?
- Und warum machen wir nicht Neubürgern und solchen, die es werden könnten Neugier und Lust auf das Leben in unserer Stadt und ihren Ortsteilen?
Sind nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten? Und kann sich nur jemand profilieren und in der Öffentlichkeit bekannt machen, wenn er/sie kritisiert?
Natürlich gibt es auch hier Dinge zu verbessern und wir haben noch viel Arbeit vor uns in den nächsten Jahren. Das Geld wird immer knapper und muss gut eingeteilt werden, aber wenn wir ein wenig mehr WIR sagen und etwas weniger ICH - können wir viel mehr erreichen!
Deswegen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Engagieren Sie sich, genießen Sie die Annehmlichkeiten unserer Stadt und Ortsteile und denken Sie positiv!
heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.18/08

Können Sie ruhig schlafen?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn ich Meldungen wie die folgende lese, komme ich doch sehr ins Grübeln:
Die Geschäfte laufen gut
Das Stockholmer Institut zur Internationalen Friedensforschung (SPIRI) hat Anfang August sein Jahrbuch 2008 über Rüstung und internationale Rüstungsexporte vorgestellt. Das Institut ermittelte die größten Waffenexporteure der Welt. Der von den USA ausgerufene “Krieg gegen den Terror” hat die weltweiten Rüstungsausgaben auf neue Rekordhöhen getrieben. Wie das SIPRI feststellte, wurden 2007 umgerechnet 1,3 Billionen US$ und damit pro Kopf der Weltbevölkerung 202 US$ für militärische Zwecke ausgegeben, davon 1,04 Billionen US$ von den wohlhabendsten Nationen.
In den vergangenen zehn Jahren sind die Militärhaushalte damit weltweit um 45 Prozent gestiegen, auf ein Rekordniveau in 2007. Insgesamt wuchsen die Umsätze der Waffenkonzerne gewaltig und demonstrierten damit, wie gewinnbringend der Handel mit Kriegsmaterial ist. Das Militär verschlingt 2,5 % des globalen Sozialprodukts. 45 % aller offiziellen weltweiten Rüstungsausgaben entfielen 2007 auf die USA, wo sie auf den höchsten Wert seit dem 2. Weltkrieg stiegen. Seit den Terroranschlägen von 2001 sind sie in den Vereinigten Staaten um 59 % gestiegen. Grund hierfür sind laut dem Jahrbuch die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie der "Krieg gegen den Terror".
Mit 36,9 Milliarden US$ liegt Deutschland in der Rangliste der Länder mit den höchsten offiziellen Militärausgaben auf dem sechsten Platz und hat damit einen Anteil von drei Prozent an den weltweiten Ausgaben. Hinter den mit großem Abstand führenden USA mit jährlichen Ausgaben von 547 Milliarden US$ folgen Großbritannien mit 59,7 Mrd. US$, China mit 58,3 Mrd. US$ und Frankreich mit 53,6 Mrd. US$.

80% der globalen Waffenexporte fallen auf nur fünf Länder zurück, unter diesen fünf "größten" Waffenexporteuren befinden sich neben Deutschland die USA, Russland, Frankreich und Großbritannien. Deutschland ist mit einem Weltmarktanteil von zehn Prozent drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt.
Ja, ja, wir sind ein friedliches Land...
Und so denke ich mir: Wenn also die Militärausgaben ständig steigen, bleibt wohl logischerweise für andere Dinge immer weniger übrig, als da wären: ausreichende Bildung für Alle, unabhängige Wissenschaft und Forschung, Naturschutz, Förderung alternativer und regenerativer Energien zur Unabhängigkeit von endlichen Rohstoffen, sichere Renten und gute Krankenversorgung. Das sind alles Dinge, für die wir GRÜNEN uns seit Jahren einsetzen, zu denen wir Konzepte und Vorschläge entwickeln und die wir nicht aufhören werden zu fordern.

heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.17/08

Na, auch wieder zurück...
aus dem Urlaub?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben Sie sich gut erholt und sind jetzt wieder fit für den Alltag?
Ich freue mich immer das ganze Jahr auf unsere Sommer-Radtour. Diesmal sind wir ja mit unseren Freunden an der Ems entlang geradelt - von der Quelle bis zur Mündung! Wir haben unterwegs immer die Augen offen gehalten für unsere Umgebung und dort wo es uns gefiel, Pause gemacht und doch sind so 640 km in 13 Tagen zusammen gekommen. Etliche andere Freunde wollten gar nicht glauben, daß ich wirklich die ganze Strecke gefahren bin (wohlgemerkt mit allem Gepäck )... aber es stimmt und darauf bin ich ein wenig stolz! (Na ja, ein paar Mal habe ich auch geschoben...aber nur ganz kurz!)
Und nun habe ich mal überlegt, was wir dabei an CO2 eingespart haben: Ich rechne nur mal 150g pro km( für einen Mittelklassewagen) x 640 km= 96 kg! Und da wir zu Viert waren: 384 kg!
Das ist doch nicht viel, werden Sie jetzt vielleicht denken... aber der Agenda21- Leitspruch sagt:
Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun - können sie das Antlitz der Erde verändern.
Nächste Jahr fahren wir übrigens mit 6 Personen den 2. Teil des Elbe- Radweges, mal sehen, was da zusammen kommt!
Aber kurz nach diesem schönen Urlaub habe ich dann etwas erfahren, was mich doch sehr betroffen gemacht hat: Hier in Pattensen, mitten unter uns, kann es geschehen, daß ein Mensch beschimpft und beleidigt wird, der gerade mühsam wieder in ein "normales" Leben zurück zu kommen versucht! Eine mutige Mitbürgerin hat das im "Kirchblick" öffentlich gemacht. Ich kenne diesen Asphalt- Verkäufer selber und habe mich schon öfter sehr nett mit ihm unterhalten. Ich schäme mich jetzt für den Bürger unserer Stadt, der mit herabsetzenden Parolen auf den Zeitschriften- Verkäufer los gegangen ist und ein Platzverbot vor einem Supermarkt erreicht hat. Eigentlich sollten doch wir Alle solchen Menschen helfen und Projekte wie die Obdachlosen- Zeitung "Asphalt" unterstützen und sei es nur durch den Kauf der Zeitung und öfter mal ein freundliches Wort! Denn es kann vielen Menschen geschehen, daß sie durch Schicksalsschläge aus der Bahn geworfen werden.
Deshalb: Seien Sie freundlich zu Ihren Mitmenschen, dann bekommen sie auch Freundlichkeit zurück.

Ich wünsche mir mehr Freundlichkeit für ein besseres Zusammenleben -
heute schon – und auch für Morgen und Übermorgen!

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

jetzt mache ich erst mal Urlaub und wünsche auch Ihnen eine schöne Urlaubs- und Ferienzeit.
Erholen Sie sich gut!

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Herold Nr.12/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
neulich war ich auf der Website des Bundeszentrale für politische Bildung ( www.politische-bildung.net ) und habe ein wenig gestöbert. Da sind Beiträge und Hintergrundinformationen zu vielen Themen zu finden. Was mir aber ganz besonders aufgefallen ist: Wir sind tatsächlich das einzige Bundesland ohne eigene Landeszentrale für politische Bildung! Diese wurde ja bereits Ende 2004 von der Landesregierung aufgelöst. Nun frage ich mich, ob wir hier in Niedersachsen anderweitig so gut politisch informiert sind, daß wir so etwas nicht brauchen?? Allerdings werden die Themen auf diesen Internetseiten parteipolitisch neutral und durchaus kontrovers aufbereitet und das würde eventuell manchen Menschen sehr nachdenklich machen?!
Unter Anderem stieß ich auf einen Hinweis für das "Freiwilliges Ökologische Jahr " ( www.foej.net ). Wäre das nicht eine Alternative für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger? Wer noch keine Lehrstelle hat oder nicht genau weiss, welchen Beruf er/sie ergreifen will, kann hier in vielfältigen Einrichtungen Orientierung und Weiterbildung bekommen. Sogar als Ersatz für den Zivildienst von Wehrdienstverweigerern kann solch ein Jahr genutzt werden. Und einem guten Zweck dient es auch noch, nämlich unsere Umwelt besser zu verstehen und schützen zu können.
Eine ganz andere Alternative möchte ich ihnen auch noch vorstellen:
Verleben sie Ihren Urlaub doch mal mit der ganzen Familie auf dem Fahrrad! Wir machen das schon seit über 15 Jahren - wie sich das für GRÜNE gehört ;-), zuerst mit dem NDR bei "Der Norden fährt ab" und seit 5 Jahren mit einer tollen kleinen Truppe, von Jugendherberge zu Jugendherberge. Dabei lernt man Land und Leute kennen, tut etwas für die Gesundheit und die Umwelt (weil ja kein Sprit verbraucht wird!) und eine Familie oder Gruppe wächst prima zusammen. Preiswerter ist es natürlich auch noch! Und es gibt so viele wunderschöne Radwanderwege! Wir fahren dieses Jahr an der Ems entlang und vielleicht treffen wir ja den Einen oder Anderen aus Pattensen?!
So werde Sie im nächsten Herold eventuell keinen Beitrag von mir finden, aber glauben Sie mir: Ich mache mir auch dann so meine Gedanken über unsere Heimatstadt und was wir hier noch alles bewegen können!
Wenn auch Sie etwas bewegen wollen. kommen Sie zu den GRÜNEN oder engagieren Sie sich notfalls auch auf andere Weise.
Heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.11/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in diesen Tagen war ich auf zwei ganz verschiedenen Veranstaltungen.
Die erste war die Einweihung der Laatzener Tafel für Hemmingen, Laatzen und Pattensen. Dort haben Bedürftige MitbürgerInnen in Zukunft die Möglichkeit, kostenlos Lebensmittel für den täglichen Bedarf zu erhalten. Auch in Hemmingen und Pattensen wird es bald ein solches Angebot geben. Seltsam, daß in einem Land wie unserem so etwas nötig ist! Und auch immer mehr Kinder sind auf diese und andere Hilfen angewiesen.
Dabei habe ich aber auch wieder gemerkt, wie viele Menschen doch bereit sind, sich mit Spenden und Mithilfe an einem solchen Projekt zu beteiligen.
Die andere Veranstaltung war der 1. Wirtschaftsempfang der Stadt Pattensen.
Es war ein interessanter Abend zu Wirtschaftsförderung und Unternehmensnetzwerk in unserer Stadt, aber was mich besonders beeindruckt hat, war der Beitrag von Herrn Rossmann! Er hat überzeugend dargelegt, daß Unternehmer und Unternehmen eine Verpflichtung ihren Mitarbeitern, aber auch der Allgemeinheit gegenüber haben (sollten), damit Alle profitieren können. Und er hat ebenfalls verdeutlicht, daß viele Unternehmer sich unbemerkt von der großen Öffentlichkeit, nicht nur hier in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt einsetzen gegen Hunger, Krankheiten und Armut! So kann jeder Mensch etwas tun, um unsere Welt ein bisschen besser oder zumindest erträglicher zu machen - der eine mit geringen Mitteln, der andere mit größeren. Wichtig ist dabei aber auch, nicht aus den Augen zu verlieren, dass Hilfe zur Selbsthilfe die größte Priorität haben muss. Und dass wir uns einsetzen müssen, gegen übermäßiges Profitstreben großer Konzerne auf Kosten von Einzelnen oder Gruppen und Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen ohne Rücksicht auf die Folgen für unsere Erde.
Heute schon – für Morgen und Übermorgen!

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Herold Nr.10/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ehrenamtlich Tätige werden in unserer Kommune hoch geschätzt, das konnten wir auf der Ratssitzung am 8. Mai eindrucksvoll erleben. Über 20 Frauen und Männer wurden mit der höchsten Auszeichnung der Stadt geehrt. Den Feuerwehrkameraden, Ratsmitgliedern und Ortsvorstehern wurden für langjährige Dienste für Pattensen die Goldene Ehrennadel und eine Urkunde überreicht. Diese Menschen haben teilweise schon über 20 Jahre nicht aufgehört, sich wieder und wieder um unsere Anliegen und unseren Schutz zu kümmern. Und das ist manchmal gar nicht so einfach! Wie viele Stunden hier unentgeltlich geleistet wurden, ist kaum zu beziffern.
Dafür auch von mir größte Anerkennung und ganz herzlichen Dank!
Vielleicht ist das ja für andere Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Ansporn, sich auch in Vereinen und Institutionen zu engagieren?!
Mit ganz geringem Aufwand können Sie etwas zum Schutz der Umwelt und unserer Lebensmittel tun: Kommen sie am Donnerstag, 16. Mai ab 16:00 auf den Markt und holen Sie sich vom Stand der GRÜNEN etwas Bantam- Mais- Saatgut und säen ihn in Ihrem Garten oder auf dem Balkon aus. So können wir für eine gentechnikfreie Zone in unserem Umfeld sorgen, "denn wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik". Gentechnik hat in Lebensmitteln nichts zu suchen und ist auch nicht notwendig. Nähere Informationen dazu haben wir auch für Sie.
Denn, wenn wir uns nicht selbst informieren und gegebenfalls wehren, werden wir bald nicht mehr entscheiden können, was auf unseren Tisch kommt.
Auf meinem Balkon habe ich schon Bantam- Mais ausgesät!
Heute schon – für Morgen und Übermorgen!
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Herold Nr.9/08

Ich will Sie...
nicht lange aufhalten...
sie wollen sicher bei Frühlingswetter in den Garten oder mit dem Fahrrad ins Grüne?! Jetzt lebt man so richtig auf und kann wieder lange Spaziergänge mit dem Hund machen.
Aber denken Sie daran: Wenn Sie, Ihre Kinder und Enkel auch in den kommenden Jahren noch Rehe und Hasen in freier Natur beobachten wollen, halten Sie Ihren vierbeinigen Begleiter an der Leine, damit er die Wild- Kinderstuben nicht stört! Und nutzen Sie die bereitgestellten Tüten für die Hinterlassenschaften. Damit die tolle Aktion "Pattensen räumt auf" auch auf diesem Gebiet nachwirkt. Und lassen Sie in Ihrem Garten eine Natur- Ecke für all die Nützlinge, denn in einer "aufgeräumten" Landschaft kann keine Artenvielfalt bestehen und was einmal durch Insektizide und andere Spritzmittel vernichtet wurde, kommt nie zurück.
Nach der aktuellen Roten Liste der Pflanzengesellschaften Deutschlands ist fast die Hälfte (48,5 %) der Pflanzengesellschaften gefährdet. Doch die Gefährdung von Tier- und Pflanzengattungen ist ein Problem, das auf der ganzen Welt an Brisanz gewinnt: Studien zeigen, dass die Anzahl der Arten in den vergangenen drei Jahrzehnten um 40 Prozent abgenommen hat. Dazu trägt die Rodung von riesigen Regenwaldflächen durch große Agrar- Konzerne für u. A. Erzeugung von genmanipuliertem Saatgut, die Verwendung von giftigen Spritzmitteln und ebenso der Kahlschlag ganzer Urwälder zur Holzgewinnung bei.
Kaufen Sie also besser alte, einheimische Saatgutsorten, die Sie selber vermehren können und die weniger Spritzmittel brauchen und Gartenmöbel aus zertifiziertem Plantagenholz. So leisten auch Sie einen Beitrag zum Erhalt von Pflanzen und Tieren. Und unterstützen Sie Umweltschutz- Organisationen und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, die sich schon lange für eine lebenswerte Welt mit ausreichend Nahrung und Wasser einsetzen.
Anfang Mai werden die GRÜNEN auf dem Markt in Pattensen eine Aktion zu diesen Themen veranstalten und Bantam- Mais- Saatgut verteilen,
denn:
Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik!

In diesem Sinne: Genießen Sie den Frühling und schützen Sie die Natur.
Heute schon - für morgen und übermorgen!

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Herold Nr.8/08

Haben Sie schon mal...
den Ausdruck "Bio- Piraterie" gehört oder gelesen?
Biopiraterie bezeichnet die private Aneignung von Leben – Pflanzen oder Tieren und ihren Bestandteilen oder Genen – und dem Wissen um seine Nutzung mit Hilfe sogenannter geistiger Eigentumsrechte (englisch: Intellectual Property Rights, IPR). Dies sind Rechte, die einer Privatperson oder einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung oder einer sonstigen juristischen Person auf Antrag zugesprochen werden, um eine Erfindung, eine kreative Leistung oder einen Namen für ein Produkt zu „schützen“. Der Inhaber/die Inhaberin des geistigen Eigentumsrechts kann alle anderen von der gewerblichen Nutzung der entsprechenden Erfindung, des Namens etc. ausschließen oder dafür Lizenzgebühren verlangen. Geistige Eigentumsrechte schaffen für den Inhaber/die Inhaberin eine Art Monopol und führen zur Privatisierung von Erfindungen, Natur und Wissen.
So heißt es auf der Seite www.biopiraterie.de: In den 1960er Jahren führten die Saatgutkonzerne Hybridsaatgut ein – Saatgut, das jedes Jahr neu gekauft werden muss. Damit begann – auf technischer Ebene – der Einfluss der Saatgutkonzerne auf Bauern und Bäuerinnen. Auf rechtlicher Ebene ist es dem Agrarbusiness gleichzeitig gelungen, Patente auf Pflanzen und Tiere, Sortenschutz und Markenrecht weltweit durchzusetzen. Diese geistigen Eigentumsrechte helfen den großen Konzernen, ihre Stellung weiter auszubauen und ihre Gewinne weltweit immer mehr zu steigern.
Auf dieser Grundlage ist in Frankreich beispielsweise Kokopelli, eine Erhaltungsinitiative für altes Saatgut wegen Weitergabe von „ i l l e g a l e m “ Saatgut angeklagt. In Indonesien wurde ein Bauer wegen angeblicher Anwendung einer patentierten Züchtungsmethode verurteilt. Biopiraterie an Nutzpflanzen und Nutztieren, d.h. ihre systematische Aneignung, Privatisierung und Monopolisierung, wird juristisch immer einfacher und immer dreister betrieben. Bauern und Bäuerinnen werden so entweder vom Markt verdrängt oder zu Abhängigen. Saatgutproduktion und verarbeitende Industrie, Export und Einzelhandel von Agrarprodukten sind inzwischen in den Händen weniger Saatgut- und Agrochemie-Konzerne. Diese Machtkonzentration im Agrarbusiness drückt nicht nur die Produktionspreise und die Qualität der Nahrung, sondern diktiert den Landwirten letztlich, was, wer, wie und wieviel anbauen darf - und somit langfristig auch, wer, was und wieviel zu essen bekommt.
Diese Entwicklung zu mehr Abhängigkeit und Hunger ist trotz schöner Phrasen zur Hungerbekämpfung von der globalisierten, kapitalistischen Politik der G8 gewollt und gefördert.
2003 erteilte das Patentamt dem mit Pflanzenschutzmitteln (z. Bsp. Pestiziden und Round-Up) und Saatgut handelnden US-Konzern Monsanto ein Patent auf eine Weizensorte mit besonderer Backqualität, die ursprünglich in Indien gezüchtet wurde. Monsanto war es gelungen, Genabschnitte der Pflanze zu "beschreiben" ! !, die für besondere Backeigenschaften verantwortlich sein sollen. Diese Entdeckung der natürlichen Genkombination ließ sich Monsanto als Erfindung patentieren. Das Patent umfasst ein faktisches Monopol auf die Pflanzen selbst, Kreuzungen daraus und das aus ihnen gewonnene Mehl sowie alle Backprodukte!! Der Konzern kann jeglichen Handel mit entsprechendem Saatgut kontrollieren – andere Züchter und Landwirte dürfen mit dem patentierten Saatgut nicht mehr arbeiten. Ebenso hat Monsanto ein Patent auf ein Schweinegen beantragt, das sich auch in Rassen findet, die nicht von Monsanto gezüchtet worden sind und schon seit langem existieren.
Wenn ich das Alles und noch mehr zu diesen Themen lese und mir die Folgen vorstelle, wird mir immer klarer, daß wir Alle uns immer wieder einmischen und für eine gesunde Zukunft kämpfen müssen !
Heute schon – für Morgen und Übermorgen!
Gabi Hiller Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
Mit Wünschen und Anregungen können Sie sich gerne an mich wenden:
Tel.: 05101-991284 oder hallo@gruene-gabi.de
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Herold Nr.7/08

Haben Sie schon mal...
davon gehört,
daß Ensdorfer Bürger sich erfolgreich gegen ein Mammut- Kohlekraftwerk gewehrt haben? Im November 2006 hatte der Energiekonzern RWE den Bau eines neuen Steinkohle Kraftwerks angekündigt, mit dem Ensdorf im Saarland zu einem der größten Kraftwerksstandorte deutschlandweit geworden wäre. Nach monatelanger öffentlicher Debatte haben die Ensdorfer das aber im November letzten Jahres durch eine eindeutige Ablehnung in einer Bürgerbefragung verhindert. Am Ende dokumentierten 31.000 Unterschriften gegen das Kraftwerksprojekt den großen Rückhalt in der Bevölkerung, den die Ensdorfer Klimaschützer sich erarbeitet hatten. Mehr als zwei Drittel der Ensdorfer Einwohner beteiligten sich an der Bürgerbefragung zum Neubau des Kraftwerks – über 70 Prozent lehnten ihn schließlich ab. Den Willen der Bürger in seiner Politik zu befolgen hatte der Ensdorfer Gemeinderat im Vorfeld zugesichert. Formal ging es dabei um eine Änderung des Flächennutzungsplans, die dem Bauprojekt den Weg geebnet hätte. Der Kraftwerksbau wurde am Ende der Debatte durch einstimmigen Beschluss des Gemeinderats verhindert. Das eindeutige Ergebnis wird in Ensdorf als Erfolg für Grüne, Bürgerinitiative, Umweltverbände und alle Gruppen gewertet, die mit ihren Informationskampagnen dazu beigetragen haben, dass so viele Menschen erreicht und mobilisiert werden konnten.

daß in der Ruppiner Heide nach fast 16 Jahren Protest gegen die Nutzung der Region als Luft-Boden-Schießplatz, zwei aktuellen Beschlüssen von Landesparlamenten, 22 verlorenen Gerichtsverfahren und massiver Kritik vom Bundesrechnungshof immer noch keine endgültige Entscheidung in Aussicht ist? Die Region lebt hauptsächlich vom naturnahen Tourismus. Sie liegt am Müritzer Nationalpark, mitten in einer einmaligen Seenlandschaft. ( Wir sind dort schon mal geradelt und es ist eine wunderschöne Gegend! gh) Käme der Schießplatz, wären die bisherigen Investitionen in den Tourismus entwertet und die einzige Entwicklungschance der Region massiv gefährdet. Der Bericht des Bundesrechnungshofs bestätigt voll und ganz das, was wir Grüne bereits seit mehr als sieben Jahren fordern und belegt haben: Angesichts der neuen Aufgaben und Bewaffnung der Bundeswehr sowie angesichts eines seit Jahren sinkenden Übungsaufkommens an Luft-Boden-Einsätzen ist ein dritter Schießplatz Wittstock für die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe nicht mehr notwendig und nicht mehr vermittelbar. In den heutigen Krisenszenarien ist Präzision und Abstand aus mittlerer Höhe notwendig und nicht Bombenabwürfe im Tiefflug – das wäre riskant und völlig unverantwortlich. Diese Fakten hat das Ministerium nie ernsthaft widerlegt. Zu Recht kritisiert der Rechnungshof, dass Verteidigungsministerium und Bundeswehr stur die alte Bedarfsplanung aus Anfang der 90er Jahre fortgeschrieben haben. Die Pläne des Verteidigungsministeriums für einen Luft-Boden-Schießplatz Wittstock müssen endlich vom Tisch.
 Wenn Sie an mehr Informationen zu diesen und anderen Themen der GRÜNEN interessiert sind, dann schauen Sie doch mal hier vorbei: www.gruene-gabi.de
Das sind 2 ganz unterschiedliche Beispiele zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und daß man manchmal einen ganz langen Atem haben muss, um etwas zu erreichen.
Aber auch, daß Einigkeit stark macht!
Heute schon - für Morgen und Übermorgen!
Gabi Hiller Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
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Herold Nr. 6/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Frauen verdienen mehr!
Beim niedersächsischem Landesparteitag von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN am 8.März in Hameln wurde eine Resolution beschlossen, in der anlässlich des Internationalen Frauentages auf die schwierige Situation von Frauen hingewiesen wird. "Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, erwerbstätige Mütter sind weiterhin die Verliererinnen, die Hauptlast der Erziehung liegt überwiegend bei den Frauen, fehlende Betreuungseinrichtungen, die ungleiche Bewertung von Arbeit ist zum Nachteil von Frauen-Arbeitsplätzen, Teilzeitarbeit ist überwiegend weiblich und transportiert das Armutsrisiko ins Alter, besonders für Frauen.
Immer mehr Frauen in Deutschland sind erwerbstätig – aber von gleicher Entlohnung für gleichwertige Arbeit können viele noch immer nur träumen. Arbeitnehmerinnen haben im Jahr 2006 durchschnittlich 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen verdient. Der Europa-Vergleich zeigt: In Deutschland werden Frauen im Vergleich zu Männern am schlechtesten bezahlt - für vergleichbare Arbeit.
Deutschland liegt damit in den 27 EU-Staaten auf Platz 24!
Stellvertretend drei Beispiele für den „kleinen Unterschied“ auf dem Gehaltszettel: Grafikdesignerinnen verdienen 28,9% weniger als ihre männlichen Kollegen, Verkäuferinnen sind ihren Arbeitgeberinnen 26,3% weniger wert und Bankkauffrauen erhalten immer noch 21% weniger als Bankkaufmänner.
Wir wollen, dass solche Ungleichheit ein Ende hat!
Das Elterngeld in den ersten 12 Monaten der Kindererziehung nützt diesen Frauen wenig, wichtiger ist für sie ein zeitnah verfügbarer Krippenplatz, damit sie wieder eine anständig bezahlte Tätigkeit in entsprechendem Umfang aufnehmen können. Die ideologisch begründete Einführung einer Betreuungsprämie soll dagegen Frauen dazu verleiten, für ein paar Euro mehr zuhause zu bleiben und die Arbeitslosenstatistik nicht mit ihrer Jobsuche zu "belasten". Ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz würde uns einen Schritt weiter bringen.
Wir stellen fest: Teilzeitarbeit ist überwiegend weiblich - ebenso wie Frauenarbeit im Niedriglohnbereich. Gleichzeitig führt potentielle oder tatsächliche Mutterschaft zur Diskriminierung bei der Besetzung von Führungspositionen - im Gegensatz zu Männern, die bei Bewerbungen so gut wie nie nach ihrer Vaterrolle gefragt werden. Das kommt Frauen so unendlich bekannt vor, aber es ist trotz Elterngeld die gesellschaftliche Realität 2008 - auch in Niedersachsen.
Altersarmut ist vorprogrammiert!
Frauen, die mit niedrigem Einkommen die Zeit der Erwerbstätigkeit bestreiten, gehen auf eine niedrige Rente zu. Das Armutsrisiko wird ins Alter mitgenommen. Geringere Beiträge zur Rentenversicherung katapultieren vor allem langjährig Teilzeitbeschäftigte in die Altersarmut, wenn wir nicht heute für eine Besserstellung von Frauen eintreten. Viele Rentnerinnen leben schon heute am Existenzminimum. Eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist damit für viele ältere Frauen nicht möglich. Sind sie erst alt, ist das Einkommen außer über Almosen durch die Kinder nicht mehr zu erhöhen. Deshalb muss jetzt gehandelt werden.
GRÜNE Forderungen:
Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit jetzt - Schluss mit der Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt !
Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz bereits ab 2009 ohne die Einführung einer Betreuungsprämie !
Verbesserte Grundsicherung für Rentnerinnen und Rentner !"

Nach meiner Meinung müssten doch gerade die Männer für eine gerechte Entlohnung ihrer Frauen, Partnerinnen und Angehörigen eintreten, das würde den Druck auf den "Ernährer der Familie" schon um Einiges verringern. Und die Zahl der Erwerbstätigen, die zusätzlich ALGII bekommen müssen, würde auch weniger.
Ich hoffe, daß sich am Weltfrauentag 09 der Unterschied in der Entlohnung von Frauen und Männern zumindest verringert hat. Dafür müssen wir gemeinsam eintreten!
Heute schon - für Morgen und Übermorgen!
Und wie immer: Wünsche und Anregungen telefonisch 05101-991284 oder per mail an hallo@gruene-gabi.de.
Gabi Hiller  Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
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Herold Nr.5/08

Na, hier ist ja ganz schön was los
in Pattensen und den Ortsteilen!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn ich mir so den Veranstaltungskalender auf der Internet- Seite der Stadt und im Herold ansehe, ist das schon ein riesengroßes Angebot der Vereine und Institutionen. Hier kann Jeder etwas finden für Freizeit, Bildung, Erholung und ehrenamtliches Engagement. Ebenfalls auf den Seiten der Stadt sind Links zu den Seiten der Parteien und einzelnen Vereinen mit weiteren Informationen. Und es wird ein Unternehmensnetzwerk aufgebaut für alle die kleinen und größeren Unternehmen auf Pattenser Gebiet.
Aber auch private Initiativen findet man : z. Bsp. die Seiten der Agenda21- Gruppen mit dem neu geschaffenen Bürgerforum. Hier kann man seine Meinung zu verschiedensten Themen schreiben und sich informieren.
Also - machen Sie mit: Unterstützen Sie auch kleinere Initiativen und Gruppen, treiben Sie Sport oder singen und musizieren Sie. Vielleicht engagieren Sie sich ja auch bei der Stedtischen Scharwache und machen unsere Stadt bekannter. oder Sie werden Wunschgroßeltern bei mobile´?! Die Agenda21- Gruppen freuen sich über jede/n Mitstreiter/in und bei Stadtfesten und Veranstaltungen wird jede helfende Hand gebraucht.
Durch die Mitwirkung im Servicepool des Fördervereins "Rettungsring" kann das Sport- und Kulturbad der Stadt langfristig erhalten bleiben.
Und nun fragen Sie vielleicht:
Was hat so ein Thema in der Rubrik der Parteien zu suchen?
Ich bin der Meinung: Alles was wir Menschen gemeinsam tun, fördert das Verständnis füreinander, viele Konflikte entstehen erst gar nicht oder können einfacher gelöst werden, und wenn Sie bei einer der örtlichen Parteien mit arbeiten, können Sie sogar die Geschicke der Stadt direkt beeinflussen! Denn nur wenn die Mitglieder des Rates und der Orts- Räte wissen, was die Bürgerinnen und Bürger wirklich wollen, können sie Entschlüsse fassen, die unsere Stadt und die Ortsteile weiter bringen.
Beim OV Pattensen der GRÜNEN sind Sie jedenfalls herzlich willkommen!
Jeder von uns kann mit helfen unsere Stadt l(i)ebenswert zu machen.

Heute schon - für morgen und übermorgen!

Gabi Hiller  Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Herold Nr.4/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die gute Nachricht. Der Haushalt 2008 ist beschlossen!
Die weniger gute: Leider nicht einstimmig! Für die Einen sind ihre nicht erfüllten Forderungen Grund zur Ablehnung, während Andere die erreichten Änderungen zum Anlass nehmen, trotz einiger Bedenken den Haushalt zu beschließen. Es ist wie die Sache mit den halb vollen oder halb leeren Glas - man kann es so oder so sehen!
Und jedes Jahr wird wieder um Ausgaben gestritten - und jedes Jahr muss mal der Eine und mal der Andere zurückstecken!
Für mich war es z. Bsp. äusserst wichtig, daß das Hallen- und Freibad eine gesicherte Zukunft hat. Durch den wieder erhöhten Zuschuss wird auch die engagierte Arbeit der Betreiber und des Fördervereins der letzten Jahre honoriert, die für große Einsparungen im Betrieb gesorgt haben. Ebenfalls erfreulich ist der Auszug der Verwaltung aus der Marienstraße, wahrscheinlich zu weit geringeren Kosten als anfänglich befürchtet. Vielleicht ist es ja wirklich noch in diesem Jahr zu schaffen. Und wenn dann Umbau und Renovierung beendet sind, haben wir mehr Platz für unsere Kinder - und zwar langfristig gesichert und nicht wieder nur provisorisch in angemieteten Räumen.
Die Sportförderung wird in Zukunft eindeutig geregelt werden, wenn die Richtlinien entsprechend überarbeitet worden sind. Und das soll jetzt in absehbarer Zeit geschehen! Aber bis dahin müssen die Ratsmitglieder sich eben an bestehende Vorschriften halten!
Auf der anderen Seite finde ich die Kürzungen bei Energiesparmaßnahmen äusserst bedauerlich, denn Energiesparen muss schon hier bei uns vor Ort statt finden.
Ebenfalls kann ich nicht verstehen, warum wieder beim Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Veranstaltungen gekürzt wurde! Das, was unsere Stadt voran bringen sollte, ist vielen Ratsmitgliedern anscheinend nicht so wichtig. Der Ansatz hierfür wurde um sage und schreibe 1/3 reduziert! Ich kann nur hoffen, daß unser Stadtmarketing- Manager uns trotzdem noch länger erhalten bleibt und sich unsere Stadt weiter entwickelt.
So habe ich, trotz allem, dem diesjährigen Haushalt auch zugestimmt
Und wenn Sie nun vielleicht fragen, was ich denn zu diesen Haushaltsdebatten beigetragen habe?: Ich arbeite seit langem eng und recht gut mit der SPD- Fraktion zusammen. Die Genossen hören sich auch meine Vorschläge und Anregungen an - und manches wird eben berücksichtigt und für manches bekomme ich keine Mehrheit. Aber das breiten wir natürlich nicht in der Öffentlichkeit aus.
Und mal ganz ehrlich: Wem würde es nützen, tolle Vorschläge zu machen und bei Ihnen, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, falsche Erwartungen zu wecken, wenn sie dann mangels Zustimmung durch den Rat nicht durchzusetzen sind? Ausserdem ist die Tätigkeit in Rat und seinen Ausschüssen für die Ehrenamtlichen schon aufwendig und anstrengend genug, da sollte nicht noch unnütze Arbeit dazu kommen.
In dieser Ratssitzung habe ich nun noch einmal angesprochen, welch rüder Ton sich hier und in der Öffentlichkeit seit einiger Zeit eingebürgert hat. Es muss doch möglich sein, ohne persönliche Angriffe und Polemik sachbezogen zu diskutieren. Streit um der Sache willen ist in Ordnung, aber dann muss auch wieder konstruktiv gearbeitet werden!
In diesem Sinne: Haben Sie alle eine gute Zeit und vertragen Sie sich wieder mit Ihrem Nachbarn, damit wir alle an einem Strang ziehen können!
Heute schon - für Morgen und Übermorgen!
Gabi Hiller   Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
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Herold Nr.3/08

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Pattensen,
nun ist die Landtagswahl 2008 also vorbei. Viele Helfer haben für den geordneten Verlauf der Stimmabgabe und Zählung gesorgt und haben dafür ihre Freizeit geopfert. Dafür ganz herzlichen Dank!
Nicht alle Ergebnisse sind überraschend, seit Jahren verringert sich die Wahlbeteiligung von Wahl zu Wahl: im Jahr 1978 lag sie bei sagenhaften 85,1 %! Heute sind es nur noch 58,1 %. Ein deutliches Zeichen für das Desinteresse und/ oder die Unzufriedenheit. Im Vergleich zur LTW 2003 haben über 51 000 Wahlberechtigte weniger ihre Stimme abgegeben! Profitiert haben davon die kleineren Parteien, die CDU hat 4,8 % und die SPD 3,3% gegenüber 2003 verloren.
Daß Die Linke mit 7,7 % erstmals in den niedersächsischen Landtag einzieht, zeigt meiner Meinung nach deutlich, daß die Politik in den letzten Jahren nicht genug auf die Menschen gehört hat.
Es ist zwar ehrenwert, das Land entschulden zu wollen, aber das darf nicht auf Kosten der Bevölkerung gehen. Bundesweit ist die Zahl der erwerbstätigen ALGII- Empfänger/innen in 2007 auf über 1,2 Millionen gestiegen! Das bedeutet, diese Menschen verdienen so wenig, daß sie davon nicht leben können � etwa 500 000 sogar trotz Vollzeitjob! Also muss es einen Mindestlohn geben, durch den der Lebensunterhalt gesichert werden kann.
Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Ungereimtheiten hierzulande und wir können uns so in einem halben Jahr noch einmal die Wahlversprechen der niedersächsischen Regierungsparteien ansehen � gleich nach der Wahl sollten ja viele Dinge angepackt werden!
Vielleicht hat sich bis dahin z. Bsp. der Elternwille in Bezug auf die Schulformen für ihre Kinder durchgesetzt?! Zu Gunsten eines begabungsgerechten Schulwesens?! Wir werden sehen!
Hier in Pattensen lag die Wahlbeteiligung übrigens über dem Landesdurchschnitt: bei 64,5 % und das finde ich bemerkenswert!
Vielen Dank also auch an alle Wählerinnen und Wähler. Das Interesse an der Politik scheint hier doch größer zu sein.
Deshalb sollten wir uns alle bemühen, in Zukunft mehr sachorientiert an die Rats- und Parteiarbeit zu gehen und faire Kompromisse bei unterschiedlichen Standpunkten zu finden � für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.
Heute schon - für morgen und übermorgen!
Gabi Hiller  Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Herold Nr.2/08

Dieser Artikel kam durch ein Mißverständniss bezüglich des Redaktionsschlusses leider nicht zum Druck, ich will ihn Ihnen aber nicht vorenthalten.
Liebe Pattenser Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an diesem Sonntag haben wir die Wahl!
Wollen wir die jetzigen Regierungsparteien unterstützen, die zwar angeblich die Schulden des Landes verringern, aber nichts gegen zunehmende Kinderarmut in Niedersachsen unternehmen? Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die von Sozialleistungen abhängig sind, ist von 2005 auf 2006 um gut zehn Prozent gestiegen.
Die sich für den Wiedereinstieg in die Atomkraft stark machen und damit die Risiken durch die Atomkraft und die ungelöste Endlagerfrage vergrößern?
Die den Willen der Mehrheit der Bevölkerung ignorieren, auf den Bau von Kohlekraftwerken setzen und einen zukunftsweisenden Umbau der Energiewirtschaft hin zu Erneuerbaren Energien verhindern?
Die den Anbau von Genmais in Niedersachsen unterstützen und verteidigen und sich an der Aufweichung der gesetzlichen Bestimmungen zum Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft beteiligen?
Die unsere Kinder schon nach der 4. Klasse sortieren und damit eine gemeinsame Förderung und Integration verhindern.
Oder wollen Sie - Jetzt für Morgen - die Weichen stellen?
Ihre Stimme ist wichtig, denn Sie entscheiden darüber, ob Niedersachsen mit starken Grünen im Landtag ökologischer und solidarischer wird.
Wir wollen jetzt die Gesellschaft gestalten, in der wir und unsere Kinder morgen leben werden.
Wir brauchen jetzt die Energiewende, damit uns der Klimawandel nicht den Boden unter den Füßen wegzieht. Wind, Wasser, Sonne und Geothermie bieten unerschöpfliche Voraussetzungen für einen technologischen Wandel. Wir können den Energieverbrauch halbieren. Und wir stehen nicht am Anfang: Bei wichtigen Umwelttechnologien ist Deutschland Marktführer.
Wir wollen eine bessere Schule, damit jedes Kind seine Talente entfalten kann.
Wir müssen jetzt Armut bekämpfen,damit morgen die Gesellschaft zusammenhält. Und wir wollen jetzt alle Menschen integrieren, damit Weltoffenheit und Toleranz zu einem niedersächsischen Markenzeichen wird.
Gehören Sie auch zu den 20 % der WählerInnen, die sich noch nicht entschieden haben, wen Sie wählen?
Wer GRÜNE Politik im Lande unterstützen will, der muss den GRÜNEN am 27. Januar vor allem seine Zweitstimme geben. Die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Landtag, mit der Erststimme wird der jeweilige Direktkandidat oder die Direktkandidatin gewählt. Die Zweitstimme ist in Niedersachsen die Klimastimme, mit der Sie Niedersachsen zum Vorreiter im Klimaschutz machen können. Mit der Zweitstimme können Sie ein gerechtes Bildungssystem wählen, in dem alle die gleichen Chancen haben.
Deshalb: Gehen Sie zur Wahl!
Wir könnten ja vielleicht die Kommune mit der höchsten Wahlbeteiligung in Niedersachsen werden?! In dem Fall verspreche ich Ihnen, 3 Tage lang unentgeltlich in sozialen Einrichtungen von Pattensen zu arbeiten!

Gabi Hiller  Ratsfrau für Sie in Pattensen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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